Willkommen auf den Seiten der Fachsektion Traumapsychologie
Die Traumapsychologie beschäftigt sich mit den Folgeerkrankungen, die durch Einwirkung traumatisierender Ereignisse entstehen können, beispielsweise Gewalt, Krieg, Vertreibung, Folter, Vergewaltigung, sexueller Missbrauch, Misshandlung, Vernachlässigung u.a.m. Auch Naturkatastrophen wie Lawinen, Erdbeben, Tsunami etc. können Traumafolgeerkrankungn nach sich ziehen. Nicht nur das eigene Erleben, auch die Zeugenschaft solcher Ereignisse kann traumatisierend wirken (indirekte Traumatisierung).
Die "Traumazentrierte psychologische Behandlung" setzt im Unterschied zur Notfallpsychologie dann ein, wenn sich nach Beendigung der traumatisierenden Umstände fortbestehende psychische Beeinträchtigungen entwickelt haben.
Wochen, Monate, manchmal sogar Jahre nach einem traumatischen Erlebnis kann es erstmalig oder verstärkt zu Symptomen wie Schlafstörungen, sich aufdrängenden Erinnerungen, Angstzuständen, unerklärlichen Schmerzen u.a. kommen. Diese im Zusammenhang mit einem vorangegangenen Trauma auftretenden Beschwerden werden unter dem Begriff "Traumafolgeerkrankungen" zusammengefasst.
Speziell ausgebildete PsychologInnen können den Betroffenen nach einer genauen Diagnose durch die gezielte Behandlung Unterstützung geben.
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in den von der Sektion entworfenen Foldern (Bestellung beim BÖP möglich)


