Österreichische Akademie für Psychologen | ÖAP

Deeskalation in der Allgemeinpsychiatrie

 22.04.2021 von 13:00 bis 17:00 Uhr | Zoom

Details

Menschen streben nach einem würdevollen und respektvollen Miteinander. Sie möchten in einem Umfeld leben und arbeiten, in dem Sicherheit, Autonomie, Kompetenz und Zugehörigkeit die wesentlichen Grundpfeiler darstellen.
In den meisten Fällen haben Menschen einen Grund, wenn sie aggressiv und gewalttätig werden. Im Hintergrund stehen immer unerfüllte Bedürfnisse, Hilflosigkeit und damit zusammenhängende Emotionen. Diese gilt es zu identifizieren.
Für den Umgang mit Aggression und Gewalt gibt es kein allgemein gültiges Grundrezept. Eine individuelle Herangehensweise ist hier erforderlich.
Aus diesem Grund ist ein umfassender institutioneller Ansatz wichtig. Dieser soll einen präventiven Charakter haben:

  • Vorbeugung
  • Früherkennung
  • Krisenbewältigung
  • Nachsorge

Inhalte:
" Auseinandersetzung mit dem eigenen Erleben von Aggression und Gewalt
" Grundsätzliche Informationen zum Thema Aggression und Gewalt
" Präventionsmaßnahmen und Konzepte
" Deeskalationsmaßnahmen (Kommunikation - verbal/nonverbal; Körpersprache und Körperhaltung, Nähe/Distanz, Verhalten im Raum)

Methoden:
In einer Kombination aus Theorieinput und persönlicher Auseinandersetzung in Einzel- und Gruppenarbeit wird ein dialogischer Lernraum eröffnet und anhand von Fallbeispielen bzw. der Reflexion von gelebter Erfahrung ein Transfer in die Praxis hergestellt.

Referent:Christian FRIEDL, zertifizierter Deeskalationstrainer, Aggressions- und Sicherheitsmanager, Dipl. psychiatrischer Gesundheits- und Krankenpfleger

Um Anmeldung wird bis spätestens 21.4.2021 gebeten.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist (20 TN), bitten wir um rechtzeitige Abmeldung, falls Sie doch nicht teilnehmen können.

Laut Begutachtung durch den BÖP wird die Veranstaltung im Ausmaß von 5 Einheiten als Fortbildung laut Psychologengesetz 2013, BGBl. I 182/2013 anerkannt.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die Aufzeichnung von Online-Veranstaltungen - auch für den privaten Gebrauch - unzulässig ist. Eine solche Aufnahme greift in die Persönlichkeitsrechte der Vortragenden sowie der erkennbaren TeilnehmerInnen ein und stellt einen Verstoß gegen die DSGVO dar.

Referent/in

Christian Friedl

Notwendige Mitgliedschaft

  • Landesgruppe Steiermark