BÖP unterzeichnet Planetary Health Charta 2030

Der Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen hat mit der Unterzeichnung der Planetary Health Charta 2030 ein klares Bekenntnis abgelegt, gesundheitsbezogene Klimakompetenz berufsbezogen zu definieren und gezielt in praxisnahe Fort- und Weiterbildungsangebote zu integrieren. Ziel ist es, Klima und Gesundheit stärker in der beruflichen Praxis und in der Zusammenarbeit im Gesundheitswesen zu verankern.
Denn: Psychologische Behandlung und Prävention können nicht losgelöst von ökologischen Bedingungen gedacht werden. Die Charta bietet einen gemeinsamen Handlungsrahmen, wie Psycholog:innen hier Verantwortung übernehmen können.
Klimaschutz im Gesundheitswesen
Alle unterzeichnenden Organisationen erkennen die weitreichenden gesundheitlichen Folgen des Klimawandels an und bekennen sich dazu, die Transformation des Gesundheitswesens aktiv mitzugestalten. Die Planetary Health Charta 2030 identifiziert dafür vier zentrale Handlungsfelder:
- Gesundheitsbezogene Klimakompetenz entwickeln
- Intra- und interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen stärken
- Klimagerechte Lebens-, Arbeits- und Lernwelten schaffen
- Zusammenarbeit über das Gesundheitswesen hinaus fördern
Gelebte Nachhaltigkeit in der Psychologie
Der Vorstand hat die Unterstützung der Charta auf Anregung der Fachsektion Umweltpsychologie beschlossen. Damit bekräftigt der BÖP die kontinuierliche Arbeit, Nachhaltigkeit in der Gesellschaft mit dem Wissen und den Methoden der Psychologie zu fördern. Auch im eigenen Wirkungsbereich, etwa bei Veranstaltungen, Publikationen oder in der Infrastruktur, verfolgt der BÖP das Ziel, klimagerechte Standards umzusetzen und sichtbar zu machen.
