Symposium "Trauma Krebs: Tun und Lassen in der Medizin"
03.12.2015 von 09:00 bis 13:00 Uhr | Wien
Details
Krebs löst individuelle Ängste und Schrecken aus. Entsprechend schwierig gestaltet sich die Kommunikation mit Betroffenen und Angehörigen. Um Entscheidungen zu treffen, braucht es mehr als hoch spezialisiertes Wissen.
Die Medizin hat enorme Fortschritte gemacht. Wo jedoch suggeriert wird, dass sie alles heilen kann, werden falsche Hoffnungen geschürt. Nicht alle therapeutischen Maßnahmen sind sinnvoll. Warum fühlen sich Ärzte häufig unsicher, offen mit ihren Patienten über Möglichkeiten und Grenzen der Therapien zu sprechen? Man müsse bis zuletzt "alles tun, um den Krebs zu besiegen", lautet die Erwartungshaltung. Doch: Kann weniger Medizin mehr sein?
Referent/in
Univ.-Prof. Dr. Alexander Gaiger, Univ.-Prof. DDr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz uvm
Veranstaltungsort
Allgemeine Unfallversicherungsanstalt
Adalbert-Stifter-Straße 65
1200 Wien
