Kinderplattform Tirol: Großes Interesse beim 1. Vernetzungstreffen 2026
Fokus auf Neurodiversität in der Tiroler Bildungslandschaft
Auf großes Interesse stieß das erste Vernetzungstreffen der Kinderplattform im Jahr 2026. Rund 100 Fachpersonen aus den Bereichen Psychologie, Pädagogik und Bildung folgten der Einladung in den Tiroler Saal der Tiroler Versicherung in Innsbruck. Im Mittelpunkt des Abends stand ein hochaktuelles Thema: Autismus-Spektrum und Neurodiversität im schulischen Kontext.
Herr Mag. Gerhard Nosko unterstrich die Relevanz des Themas: „Neurodiversität ist nicht nur eine Herausforderung für das Bildungssystem, sondern vor allem eine große Chance, unterschiedliche Perspektiven und Potenziale sichtbar zu machen und zu fördern.“
Ein besonderer Moment des Abends war die Würdigung von Dr.in Brigitte Thöny, die als langjährige Leiterin der Schulpsychologie Tirol dieses Gremium über viele Jahre hinweg geprägt hat. Mit Ende Juni 2026 tritt sie in den wohlverdienten Ruhestand. Im Rahmen der Veranstaltung wurde sie für ihr herausragendes Engagement für Kinder und Jugendliche sowie für ihre stets dialogorientierte und vernetzende Arbeitsweise gebührend verabschiedet. Dr.in Thöny gilt als eine tragende Persönlichkeit der Schulpsychologie in Tirol, die über viele Jahre hinweg den fachlichen Austausch aktiv gefördert und mitgestaltet hat.
Im Anschluss an den Vortrag nutzten die Teilnehmer:innen die Gelegenheit zum persönlichen Austausch beim gemeinsamen Buffet. Das große Interesse und die angeregten Gespräche zeigten deutlich, wie wichtig Plattformen für Vernetzung und Wissenstransfer im Bereich der psychischen Gesundheit und Bildung sind. Frau Mag.a Petra Brunner wird die Nachfolge von Frau Dr.in Brigitte Thöny antreten.
Frau Mag.a Dr.in Daniela Renn und Mag. Gerhard Nosko heben die große Bedeutung von Vernetzung und fachlichem Austausch im Sinne der Kinderplattform hervor und freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit. „Der interdisziplinäre Austausch bildet eine wesentliche Grundlage, um Kinder und Jugendliche in ihrer Vielfalt bestmöglich begleiten und unterstützen zu können“, betont Dr.in Daniela Renn.
