Tagung „Alt. Gewalt. Was tun?“ des Landes Tirol – Psychologie als starke Stimme im interdisziplinären Dialog
Bei der vom Land Tirol initiierten Fachtagung ‚Alt. Gewalt. Was tun?‘ kamen am 14. Oktober 2025 im Landhaus 1 in Innsbruck zahlreiche Expert:innen und Institutionen zusammen, um Wege im Umgang mit Gewalt gegen und durch ältere Menschen zu diskutieren.
Der Berufsverband Österreichischer Psycholog:innen (BÖP) war dabei mit mehreren Vertreter:innen aktiv eingebunden:
- Mag.a Dr.in Daniela Renn, Leiterin des BÖP-Tirol und Vorstandsmitglied des BÖP,
- Dr. Gerald Gatterer, Leiter der Fachsektion Gerontopsychologie,
- Mag. Michael Mattersberger, Leiter der Arbeitsgruppe Gerontopsychologie Tirol.
Die Moderation der Tagung übernahm Mag.a Petra Jenewein, Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin im Land Tirol.
Im Mittelpunkt standen die Fragen, wie Gewalt im Alter erkannt, verhindert und adäquat begleitet werden kann – insbesondere im Zusammenspiel von Psychologie, Medizin, Pflege, Sozialarbeit und Justiz.
„Die psychologische Perspektive ist ein wesentlicher Baustein im Verständnis und in der Prävention von Gewalt im Alter. Es braucht Sensibilität, Vernetzung und klare Strukturen, um Betroffene wirksam zu unterstützen“, betonte Dr.in Daniela Renn.
Die Tagung machte deutlich: Nur durch interdisziplinäre Zusammenarbeit und gesellschaftliches Bewusstsein kann es gelingen, ältere Menschen vor Gewalt zu schützen und ihre Würde zu wahren sowie im Umgang von Gewalt durch ältere Menschen (vor allem in Pflegeinstitutionen) das Pflegepersonal zu schützen.
(im Bild von links nach rechts: Petra Jenewein, Gerald Gatterer, Daniela Renn, Michael Mattersberger)
